Demo gegen Pferdekutschen




Einen wunderschönen guten Abend liebe Follower und Besucher, ich hoffe, ihr hattet ein tolles Wochenende und einen schönen Start in die Woche.
Ich kann zum Glück sagen, dass ich jetzt erst einmal zwei Wochen Ferien habe und die werden natürlich in vollen Zügen genossen :) 
In meinem heutigen Post geht es um eine Demonstration gegen Pferdekutschen, die am 13.09.2015 in Berlin stattfand. Organisiert wurde das ganze durch meine Freunde von "Aktion Fair Play". 
Sich der Aktion angeschlossen hatte sich das "PETA 2 Streetteam Berlin", in dem ich auch bin und mit denen ich regelmäßig demonstriere. 
Bei wirklich herrlichem Wetter am Brandenburger Tor waren wir ca 80 Leute und allesamt natürlich motiviert wie immer ;) 
Da die Pferdekutschen in Berlin leider immer noch erlaubt sind, war es das Ziel der Aktion, natürlich so viele Menschen wie möglich auf das Thema aufmerksam zu machen und deutlich zu machen, was für eine Qual für die Tiere damit verbunden ist. 
Wer sich gerne genauer über das Thema informieren möchte, dem empfehle ich diesen Artikel.
Die Reaktionen waren wie immer geteilt, wie immer eigentlich :) 
Es gab viel Verständnis, aber auch zum Teil viel Gepolter von Vorbeigehenden.
Wenn man sich für Tiere einsetzt und dies öffentlich tut, muss man sich auf so einiges einstellen und oft eine wirklich dicke Haut haben. 
Was man teilweise für unsinnige Sachen an den Kopf geknallt bekommt ist manchmal schwer zu verdauen. 
Man kann sich als Tierrechtler oft nur schwer vorstellen wie der gegenüber, dass wogegen man gerade demonstriert, überhaupt nicht nachvollziehen kann oder einen sogar extrem feindselig gegenübertritt. 
Okay, dass die Menschen, die mit der Ausbeutung der Tiere, in dem Falle die Betreiber der Pferdekutschen, die damit ihr Geld verdienen nicht unserer Ansicht sind, ist mir schon klar, aber dass es manche Menschen einfach nicht verstehen, dass dies für die Tiere mit viel Qual und Leid verbunden ist und jene Tiere keinen Spaß daran haben ist mir unbegreiflich. 
Man hört ja auf solchen Aktionen die abenteuerlichsten Sachen, aber ein Klassiker ist sicherlich der Spruch "Ich gehe jetzt erst einmal nach Hause ein Steak essen"
Ja gut, was entgegnet man solchen Leuten ? In der Regel eigentlich gar nichts. 
Die Aussage ist einfach so dermaßen peinlich, dass man dem nicht so Beachtung schenken sollte. In solchen Situationen denke ich mir aber immer, "das ist sie also, die angeblich über alles stehende menschliche Spezies". 
Ganz ehrlich wer denkt, dass er damit irgend einen Tierrechtler, Veganer etc verletzen, beziehungsweise ärgern könnte liegt mit seiner Annahme so dermaßen falsch. 
Lieber sollte derjenige seine getätigten Aussagen selbst reflektieren und vielleicht über die Art und Weise nachdenken, wie er sein Leben lebt. 
Was er seinen Kindern selbst einmal hinterlassen will. 
Egal gegen was man demonstriert, ob es der Fleischkonsum ist, Pelz, Leder etc man hört immer die Antwort "es sei doch jedem selbst überlassen wie er lebt".
Ich sage Nein! 
Es ist nicht jedem selbst überlassen wie er lebt, es kann nicht sein, dass wir uns die "persönliche Freiheit" rausnehmen und unseren Planeten so dermaßen upfucken und ihn damit schlicht und ergreifend ruinieren. 
Genauso darf es nicht die "persönliche Freiheit" sein, dass aus Modezwecken jährlich Millionen Tiere  ihr Leben verlieren, um danach an Jacken oder Mützen von irgendwelchen empathielosen, mit Verlaub Arschlöchern zu hängen. 
Bevor ich mich zu sehr in Rage schreibe, höre ich jetzt lieber auf und werde dies mit großer Sicherheit bei Gelegenheit fortsetzen ;)
Ich hoffe euch hat dieser Post gefallen und würde mich über den ein oder anderen Kommentar freuen. 
Bis zum nächsten Mal, 

euer Ricardo









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