The chronicles of Carlo | Teil 1.3: Road to Nowhere

Immer noch flanierten Barney und ich durch die Gegend, niemand außer uns beiden war anscheinend unterwegs.
Bei dem Wetter auch kein Wunder, aber uns beide, das dynamische Duo, sollte das nicht aufhalten.
Die Ereignisse mit dem unheimlichen Haus schon halbwegs verdrängt,
beschäftigte uns nun viel mehr die Frage, haben wir etwas zu Essen dabei und wenn ja,
wer von uns beiden bekommt wie viel davon? 
Der Blick in meinen Rucksack brachte Ernüchterung, nichts dabei, gähnende Leere, aber 
wenigstens Wasser war reichlich vorhanden.
Der Ausblick der uns nun bot, brachte mich zum Staunen und mir kam sofort der Song "Road to Nowhere" in den Sinn.


Andere mögen es langweilig finden und unspektakulär, aber mir imponierte dieser Anblick und natürlich zückte ich sofort meine Kamera, so etwas wird festgehalten!
Barney missfiel es, dass ich schon wieder mit der Kamera in der Hand dastand und Fotos machte.
Gelangweilt starrte er mich an und dachte sich bestimmt, "jetzt macht der Alte schon wieder Fotos".
Glücklich über meine Bilder ging ich nun weiter und mein kleiner, muffliger Freund, folgte mir.


Zu unserer linken bot sich uns der nächste coole Ausblick, also ich fand es jedenfalls ziemlich entzückend.
Mich faszinieren manchmal schon die kleinsten Dinge und dieses Feld mit dieser Konstellation von Bäumen gehörte definitiv dazu.
Ich grübelte darüber nach, warum ich mich früher eher selten in der Natur aufhielt und jene
damals nicht solche Empfindungen in mir auslöste.
  Ich kam zu keiner Antwort, aber meine Aufmerksamkeit richtete sich in diesem Moment
auch eher dem See zu meiner rechten.


Was ein Ausblick dachte ich mir und fasste den Entschluss, "da gehst du runter!"
Mein Unterfangen wurde von einem äußerst matschigen Weg verhindert. 
Beim ersten Schritt, versank ich schon förmlich im Matsch und spätestens da war für Barney klar, "no chance".
 Wir gingen also weiter und nun war es soweit, wir sahen Häuser! 
Ja, Häuser, ein kleines Dörfchen zeigte sich aus der Ferne.
Kaum angekommen, kamen wir zu dem Entschluss "nichts wie weg!" 
Wir hatten hier eine Sorte Mensch "kennengelernt", auf deren Bekanntschaft wir mit größerem Gewinn verzichtet hätten.
Schnell verließen wir das Dorf und wollten lieber wieder alleine durch die "Welt" reisen.
Kaum aus dem Dorf raus, kamen wir wieder auf einen kleinen bescheidenen Wanderweg
und irgendwie kam mir beim Anblick dieses Weges, der Film "Sleepy Hollow" in den Sinn.
Gruselig, mystisch... genau mein Geschmack! 
Gut gelaunt und hochmotiviert machten wir uns auf den Weg, denn unser kleines Abenteuer sollte hier noch nicht enden.





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