The chronicles of Carlo | Teil 2.1: Barney und ich auf Erkundungstour

Mit der Sonne im Rücken machten Barney und ich uns auf den Weg um ein wenig im Nationalpark "unteres Odertal" zu flanieren.
Vielleicht fragt ihr euch jetzt, "wat macht der denn da?"...tja, man mag es kaum glauben, aber das ist meine alte Heimat.
Barney, Dani und ich beglückten meine Mutter mit unserer Anwesenheit und ich nutzte die Gelegenheit um ein wenig zu wandern.
Mit Barney habe ich dafür auch genau den richtigen Partner.
Mein kleiner, pelziger, treuer Begleiter und ich waren endlich angekommen, also am "Start",
das Gebiet erstreckt sich auf ca. 200 Kilometer.
Barney und ich hatten also viel zu tun und wir gaben uns natürlich keinen Illusionen hin, die 200 Kilometer, würden wir heute nicht laufen.


Hochmotiviert machten wir uns also auf den Weg, das Wetter war an sich nicht schlecht, aber auch eigentlich ziemlich ungünstig.
Mal kam die Sonne raus und es war richtig heiß, mal bewölkte es sich und Sturm zog auf.
Aber ich hatte zum Glück vorgesorgt und genau die richtigen Sachen dabei und so zog ich erstmal mit T-Shirt los.
Es war wirklich herrlich ruhig, man hörte ausser die Tiere wirklich nichts.
Kein Mensch war unterwegs, was Barney und mir sehr gelegen kam.
Ungestört hielten wir wieder einmal eins unserer Gespräche und hatten rund um Spaß.


Zwar bin ich hier in der Nähe aufgewachsen, aber so richtig im Nationalpark zum Wandern war ich vorher noch nie, Schande über mein Haupt.
Viele Eindrücke prasselten auf uns ein, auch wenn das Wetter nicht das beste war, so hatte sich unsere kleine Expedition schon jetzt, gelohnt.
Barney begeisterte sich an den verschiedensten Tieren, die wir so auf unserer Tour sahen.
Mir hatte es besonders ein Fuchs angetan, dieser war wirklich Atemberaubend.
Ich wollte schnell ein Foto von ihn machen, aber vor Schreck ließ ich fast alles fallen und schwups, hüpfte er wie ein Reh davon.
Der Schlingel schielte zwar noch einmal zu uns rüber, aber als ich meine Kamera auf ihn richtete, lief er endgültig weg.
Schade, aber vielleicht auch besser so, dass er nicht allzu zutraulich war.


 Und so liefen und liefen wir, aber es war kein Ende in Sicht.
Wir waren sicherlich schon drei Stunden unterwegs, aber ich hatte mir ein Ziel gesetzt, ein Stückchen Wald, was aus der Entfernung wirklich Atemberaubend anzusehen war.
Um es vorweg zunehmen, so berauschend war es nicht.
Die Zeit verging wirklich wie im Flug, Barney war so richtig gut drauf an dem Tag.
Die ganzen Eindrücke faszinierten ihn noch mehr als mich und so rannten wir ohne Pause zu machen förmlich durch das Gebiet.
Als wir so liefen, bemerkte ich ein Schild "Vorsicht Munition ", uhh dachte ich, jetzt geht es aber los.
Vorsichtig ging ich den Weg entlang, denn ich wollte mein Glück nicht herausfordern.
Natürlich machte mir mein ansonsten kongenialer Partner, Barney einen Strich durch die Rechnung.
Dieser wollte die ganze Zeit abseits des Weges entlang.
Ich versuchte ihn die brenzlige Lage deutlich zu machen, aber irgendwie stieß ich merkwürdigerweise auf taube Ohren.
Ich versuchte mit Hilfe einer kleinen Schauspielerischen Einlage meinerseits, ihn noch einmal das Ausmaß der Gefahr bewusst zu machen.
Diesmal half es und so schlenderten wir weiter, bis wir endlich mein selbstgestecktes Ziel den Wald erreicht hatten.


Hmm, was soll ich sagen, war nett...sah von weiten irgendwie cooler aus, aber naja, Barney und ich hatten unseren Spaß.
Aber wir wussten zu diesem Zeitpunkt auch, wir müssen jetzt den ganzen Weg wieder zurück.
Stille, Ernüchterung machte sich breit, der Hunger war groß und der Weg lang, aber wir rappelten uns nach einigen Minuten auf und machten uns auf den Rückweg.





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