Rügen, du fehlst mir jetzt schon!

Rügen ist mittlerweile wie eine zweite Heimat für mich.
Schon als ich das allererste Mal dort gewesen bin, hatte mich diese wunderschöne Insel in seinen Bann gezogen.
Wie schon im letzten Jahr, war ich gemeinsam mit Dani, Barney und meiner lieben Mama und meinen kleinen Bruder in Sassnitz.
Was, Urlaub mit deiner Mutter? 
Ja natürlich! Da ich meine Mutter nicht oft sehe, genieße ich diese eine Woche im Jahr umso mehr.
An unser Ziel gelangten wir via Bahn.
Etwa nach vier Stunden stehen(natürlich war jede Sitzmöglichkeit belegt) stieg ich aus dem Zug, ging einige Meter und konnte vom Bahnhof aus die Ostsee erblicken.
Dieser Anblick zieht mich jedesmal auf das neue in seinen Bann und ich glaube ich werde nie genug davon bekommen.


Kaum in unserer Unterkunft angekommen, machten wir uns kurze Zeit später schon wieder auf dem Weg um die Ostsee und die schöne Natur des Nationalpark Jasmund hautnah zu erleben.
Natürlich hatte ich auch meine ganze Kameraausrüstung dabei.
Jene zeigte sich deutlich vergrößert im vergleich zum letzten Jahr und hat mittlerweile ein beachtliches Gewicht erreicht, aber ich sehe dies immer als kleines Workout.
Vorab hatte ich mir anders als letztes Jahr, schon vorher Gedanken gemacht, was ich wie Fotografieren möchte.
Es ist schon erstaunlich wie sich Fotografie Stile innerhalb eines Jahres ändern können.
Dieses Jahr standen ganz klar Langzeitbelichtung und Nachtfotografie auf meiner To-do-Liste.
Zu meinen ersten Gehversuchen in der Nachtfotografie beziehungsweise Astrofotografie werde ich einen extra Post veröffentlichten.
Auf jeden Fall kann ich schon vorab nehmen, dass ich ziemlich zufrieden mit meinen Aufnahmen gewesen bin.
Dies war letztes Jahr überhaupt nicht der Fall und sorgte ein wenig für schlechte Laune bei mir.
Das mag für den ein oder anderen komisch klingen, aber ich denke so manch einer kann sich in meine Gefühlslage hineinversetzen.
Dieses Jahr jedoch war alles perfekt!
Der Urlaub an sich war wie auch schon im letzten Jahr super, aber dieses Jahr stimmten auch meine Aufnahmen mit der Kamera, zumindest empfinde ich diese als gelungen.
Wer mir auf Instagram folgt, wird die ein oder andere Aufnahme dort zu Gesicht bekommen.


Aber was macht Sassnitz beziehungsweise Rügen als Gesamtes so besonders für mich?
Es ist das Zusammenspiel aus Unterkunft, Ort und Natur.
Wie auch schon im letzten Jahr, hatten wir die gleiche Unterkunft und ich sagte schon zu meiner Mutter, dass man sich trotz der weiten Entfernung wie zu Hause fühlt.
Der Ort Sassnitz ist geschmückt mit vielen alten Villen, die wirklich schön anzusehen sind.
Ein Spaziergang am Hafen beziehungsweise an der Uferpromenade lohnt sich definitiv und hier findet man sogar ein vegetarisch/ veganes Restaurant.
Dies war schon letztes Jahr der Fall und es freute mich umso mehr, dass es immer noch existiert.
Nach circa zwei Kilometern, kommt man auch schon direkt in den Nationalpark Jasmund und dieser ist einfach ein muss! 
Wandern ist hier einfach Pflicht und dies habe ich natürlich auch dieses Jahr getan.
Auch wenn ich gestehen muss, dass es nicht so viele Kilometer wie letztes Jahr waren.
Wald, Tiere und die wunderschönen Kreidefelsen, was will man mehr? 
Das Highlight sind natürlich die Kreidefelsen und diese bringen mich immer wieder auf das neue zum erstaunen.
Der steinige Strand mag zwar zum Baden nicht der Beste sein, aber zum Wandern beziehungsweise Spazieren ist er perfekt.
Natürlich ist hier Vorsicht geboten, da es natürlich dazu kommen kann, dass etwas hinab stürzt, aber dieses Risiko gehe ich gerne ein.
Ich denke die Gefahr, dass ich in Berlin von einem Fahrrad überfahren werde ist um einiges höher :)


An dieser Stelle möchte ich erwähnen, dass natürlich auch die wunderschönen anderen Orte auf Rügen ein Besuch wert sind.
So zum Beispiel Sellin oder Bergen und und und.
Alles in allem war es ein perfekter Urlaub!
Ich habe jeden Tag genoßen und genutzt.
Andere mögen es am Strand zu liegen und erholen sich hierbei, ich tue dies in dem ich Wandern gehe, Fotos mache und mir der kalte Meereswind ins Gesicht schlägt.
Der Abschied von Rügen viel mir auch dieses Mal schwer und machte mich traurig.
Dieses Gefühl hielt einige Tage an und auch nach fast zwei Monaten blicke ich Wehmütig zurück.
Jedoch steht schon jetzt für mich fest, dass ich auch im nächsten Jahr wieder hierher komme und bis dahin werde ich oft und gerne an diese tolle Zeit zurückdenken.





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